Ich, Hildegard Rupar, wohne mit meinem Mann und meinen beiden Hunden sowie derzeit 8 Hühnern am Rande von Admont am Land, in einem großen Haus mit viel Grund.

Meine geliebte Hündin Lotta. Mit ihr habe ich viele Obedience Turniere erfolgreich bestritten . Serri wurde 
10 Jahre alt, Lotta fast 15.

Unser Schäferhund Eros, er war 1988 mit meinem Mann im Dienst des Österrreichischen Bergrettungsdienstes in Armenien im Einsatz, um nach Erdbebenopfern zu suchen.

Wie meine Idee wuchs, Pudel zu züchten

Schon als Kleinkind begleiteten mich Tiere aller Art. Wir pflegten Tiere des Waldes und der Luft gesund, bis wir sie wieder frei lassen konnten.  Züchteten Hasen, hatten Katzen und ein Aquarium. So war es für mich mit 5 Jahren selbstverständlich, dass ich ein kleines Katzenbaby vom sichern Tod bewahren musste und habe es mit nach Hause gebracht und mit viel Aufwand unter Beobachtung meiner Eltern großgezogen.

Eines Tages kam mein Onkel und brachte uns Kindern einen Spaniel Welpen. Die Freude war riesig, die Pflege übernahm natürlich ich. Er war ein Goldschatz und obwohl nur von uns Kindern erzogen, hat er ganz gut funktioniert. Schon damals wusste ich, für mich wird es kein Leben ohne Hund mehr geben.

 

Kurz nach meiner Hochzeit, ich war schwanger zu meiner ersten Tochter, bekam ich den ersten Schäfer Hund der als Lawinenhund ausgebildet wurde und sehr erfolgreich mit meinem Mann im Dienst des Österreichischen Bergrettungsdienstes stand.

Wir verloren ihn auf tragische Weise mit 2 Jahren. 

 

Auch den 2. Schäfer verloren wir tragisch mit 7 Monaten. Ich hatte nun 2 Mädchen mit ½ Jahr und 1 ½ Jahren und konnte mich mit einem neuerlichen Welpen nicht mehr anfreunden. Wir machten einen Ausflug, mein Mann erklärte es ist eine Überraschung, wohin es geht. Es ging wieder zu einem Züchter. Den Welpen in der Hand, und es war um mich geschehen. Er wurde sehr groß und war fast gleich schwer wie ich. Eros war besonders liebevoll mit den Mädchen. 

Weiters hatten wir Enten, Hasen, haben im Sommer kleine Igel die momentan in der Wiese lagen großgezogen und eine Katzenfamilie im Gartenhaus beherbergt sowie einen Papagei. Trotz aller Tiere ums Haus gab es mit Eros nie Probleme. Auch er war Lawinenhund der ÖBR, ging in viele Einsätze und flog unter anderem mit meinem Mann 1988 zur Rettung der Erdbebenopfer nach Armenien. Er wurde fast 15 und es fiel uns schwer ihn gehen zu lassen.

 

Danach hatten wir ein paar Jahre keinen Hund, bis wir auf den Toller (Duck Tolling Retriever) kamen. Ich holte den ersten in Norddeutschland.  Ich musste ihn schweren Herzens mit 6 Monaten über den Regenbogen gehen lassen, niemand wusste was er hatte.  Ich habe nach Antworten gesucht und sie in Schweden gefunden, wo man diesen Gendefekt kannte und auch dafür ein Behandlungsschema hatte. Er hätte nicht sterben müssen, wäre mir der Züchter zur Seite gestanden. Der Züchter hat den Kontakt zu mir abgebrochen. 

 

Es folgten weitere 3 Toller die ich in Schweden holte. Sie waren alle gesund und die beiden Rüden wieder ausgebildete Lawinenhunde. Mit meiner Hündin Lotta machte ich immer Hundesport. Wir beide liebten Obedience und bestritten erfolgreich unzählige Turniere. Ich machten mit dem Rüden sowie mit der Hündin die Zuchtfreigabe und suchte um meinen Züchternamen an. Alles war bereit für den ersten Wurf, dann hat mich der Mut verlassen, ich musste an das Leiden mit meinem kleinen Rüden denken. Ich wusste, so ein Fall kann in jedem Wurf auftreten und ich habe mich entschlossen es sein zu lassen. Deshalb ist mein Züchtername nicht unbedingt Pudel typisch, man behält ihn ja ein Leben lang.

 

Nachdem ich alle Höhen und Tiefen mit Hunden erlebte, wünschte ich mir einmal aus Liebhaberei einen Wurf zu machen. Dafür suchte ich nach einer Rasse, die dem Toller ähnlich war aber genetisch gesund. 2 Jahre habe ich viele Ausstellungen besucht, um meine Rasse zu finden. Nachdem ich viel gelesen habe, wusste ich, der Kleinpudel ist mein Hund. Ich musste lange suchen, um den Richtigen zu finden. Kleinpudel waren nicht modern, deshalb fand man auch kaum welche. 
Simba zog 2019 bei uns ein.  Nun ging ich auf die Suche nach einer Hündin, die in keiner Verwandtschaft zu Simba stand und habe Xenia gefunden. Es ist eine andere Blutslinie und passt wie Topf auf Deckel zu Simba und das nicht nur genetisch. Beide Hunde sind Schmusemonster und machen alles mit, sind wesensfest und freundlich zu Tier und Mensch. Ob im Auto der Straßenbahn oder Bus, mit oder ohne Beißkorb, Hauptsache für die beiden ist, sie sind mit dabei. Deshalb habe ich mich diesmal mit reinem Gewissen für den 1. Wurf entschieden und freue mich schon darauf. 


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Fortbildungen für Züchter an denen ich 2022 teilgenommen habe


  • Erfolgreich und gesund, ein Zuchtrüdenleben lang Teil 1 und
  • Ernährung des Zuchtrüden
  • Erfolgreich und gesund, ein Zuchtrüdenleben lang Teil 2 und
  • Ernährung der Zuchthündin
  • Züchtertagung Aktuelle Themen in der Pudel- und Merfarbenpudelzucht
  • Optimierung des Deckaktes und
  • Die Ernährung: Von Milch zu Krokette
  • Herpesvirus beim Welpen, der Hündin und dem Rüden und
  • Von Puppy zu Adult
  • Reproduktion Hund und
  • Ernährung von Zuchthündin und Welpen
  • Grundkurs Genetik Hund
  • Teilnahme am Pro Experts Forum von Royal Canin
  • Seminar Farbgenetik Teil 1 Theoretische Grundlagen, Grundfarbe, Verdünnungen
  • Aufbaukurs Genetik Hund mit Dr. Anna Laukner und Franziska Frey